Helena KATSIAVARA
Auftragsmalerei, Illusionsmalerei, künstlerische Projektleitung in Jugendarbeit, Kunsttherapie, Photomotive.
1966 geboren als Kind griechischer Gastarbeiter in Kirchbrombach in Hessen.
Künstlerische Ausbildung:
1987-1991
Freie Ausbildung als Malerin in verschiedenen Ateliers und bei Professoren für Kunst in Bremen, sowie diverse Praktiker unter anderen in der Kunstwerkstat von Radio Bremen und in der Keramik Werkstat von Carola Sü&stlig;/ in Fischerhude/ Bremen.
2005-2007
Berufliche Ausbildung und Anstellung beim Zentrum für Restaurierung und Gestaltung „Atelier Lothar Barwinski“ im Sauerland.
2007-heute
Freie künstlerische Arbeit, Lehrtätigkeit in Deutsch und Griechisch als Fremdsprache sowie Projektleitung in Kunstprojekten mit Kindern und Erwachsenen in Griechenland und in Köln. Ausbildung als Kunsttherapeutin.
Einzel- und Gruppenausstellungen
| In Bremen |
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| 1989 |
Radio-Bremen, Einzelausstellung |
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Sparkasse am Brill, Bremen, Einzelausstellung |
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Griechische Gemeinde, Einzelausstellung |
| 1990 |
Evangelische Gemeinde, Gruppenausstellung „Oberneulander Malkreis“ |
| 1991 |
Evangelische Gemeinde, Gröppelingen, Einzelausstellung |
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Sparkasse am Brill, Bremen, Einzelausstellung |
| 1992 – 2000 |
Mutterpause/künstlerische Tätigkeit als Auftragsmalerin |
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| In Herne |
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| 2001 – 2002 |
Galerie Dievenbruch |
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| In Arnsberg |
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| 2003 |
Marienhospital, Einzelausstellung |
| 2004 – 2006 |
Arnsberger Kunstsommer; Gruppenausstellung |
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| In Griechenland |
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| 2007 |
Panorama/Griechenland, Einzelausstellung |
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Galerie Diadromos, Thessaloniki, Einzelausstellung |
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| In Köln |
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| 2008 – heute |
Im Fort Paul-Atelier Köln, Gruppenausstellung im Rahmen der „Atelier Köln-Süd offen“ |
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Eintritt in der Malergemeinschaft 4k, Gruppenausstellung (jährlich) |
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| In Thessaloniki/Griechenland |
| 2009 – 2012 |
Betreiben des eigenen Ateliers für Kunstprojekte mit Kindern und Jugendlichen |
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| In Köln |
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| 2015 |
Ausbildung: Kunsttherapie |
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Arbeiten mit Ölfarbe, Kreide, Tinte, Bleistift, Kohle und Erde, auf Leinwand sowie Kollagen mit Fotografien und Malerei.
Beispiel: Thema Baum und Wasser.
Der Baum wird wahrgenommen, mal als Stamm, mal als Wurzel und mal als Krone.
Als abgeschnittener Stamm, begibt er sich einer Metamorphose. Im Wald verwandelt er sich zu einem Gehäuse und in Nahrungsquelle für Insekten und Kleintiere. Im Feuer gibt er Energie ab. Als Asche nährt er die Erde.
Das Wasser ist Symbol unserer Gefühlswelt. Photographisch festgehalten mit allen Abspieglungen, gibt es Makrokosmos als Mikrokosmos wieder.
Die Teile des Baumes, meistens als Ölbild erschaffen, werden individuell zusammengelegt, je nach Phase und Situation des Gelebten und Wahrgenommenen. Denn nichts ist beständig, alles fließt, verändert seine Form und dennoch ist es für den Moment beständig. Es spiegelt sich im Wasser wieder, die Metamorphose wird wie beim Antiken Jüngling Narziss widerspiegelt aber sie verwirrt durch die illusionäre wiedergegebene Selbstschönheit, die doch vergänglich ist.
Der Baum-Stamm im Bezug zum Individuum Mensch:
Menschen wollen sich ihrer Abstammung sicher sein, es ist für sie eine Lebensnotwendigkeit. Dem Stamm-Halter einer Familie wird in vielen Kulturen eine essentielle Bedeutung gegeben.
Mein Arbeitsprozess:
Er beginnt bei der Beobachtung von Bäumen und Wasserspiegelungen in der freien Natur. Dabei spielt der Standort und der Lichteinfall eine große Rolle, um Inspirationen einfließen zu lassen.
Digital wird die Baum-Form festgehalten und als Ölbild oder Fotoarbeit weiterentwickelt. Gedanken die schnell heraus wollen, halte ich oft fest, als kleine Texte - eine Metamorphose, die sich zu schriftlichen Bildern verwandelt.
Zusätzlich geht es bei meinen Arbeiten, um den Umgang des Menschen mit seiner Bewusstseins Entwicklung. Die ewige Frage des Strebens nach geistigen und materiellen Wachstum spielt bei meinen Arbeiten zusätzlich eine große Rolle. Dabei lasse ich globale geschichtliche Ereignisse nicht außer Acht.